Damit Schule Spass machen kann

Schule fällt einfach leichter
wenn Impulse kontrolliert werden können und Verhalten reguliert
werden kann. 
Schule fällt einfach leichter
wenn Stillsitzen, Fokussieren und konzentriert Arbeiten möglich sind. 
Schule fällt einfach leichter,
wenn das Lesen, das Schreiben und das Rechnen gelingen.
Schule fällt einfach leichter,
wenn Reize gefiltert werden können und nicht alles Angst macht. 

Alle Kinder wollen lernen; die Lernlust ist in uns Menschen angelegt!   

Aber noch etwas ist in uns angelegt: sogenannte frühkindliche Reflexe. 

Frühkindliche Reflexe sind der Motor unserer ersten Entwicklungsschritte im Leben und schaffen die Voraussetzungen, damit das neugeborene Baby in seiner Umwelt überleben kann. So wichtig die frühkindlichen Reflexe für die menschliche Entwicklung während Schwangerschaft, Geburt und im ersten Lebensjahr sind, so wichtig ist es auch, dass sie zum richtigen Zeitpunkt durch aktiv gesteuertes Verhalten abgelöst werden. Passiert dies nicht, stehen sie dem Lernen und einem unbeschwerten Leben häufig im Weg.

Aber nun der Reihe nach: Was sind frühkindliche Reflexe?

Reflexe sind biologisch festgelegte Bewegungsmuster, die durch unser Stammhirn gesteuert werden. Sie werden unwillkürlich ausgeführt, d.h. auf die Bewegungsmuster kann der Mensch nicht willentlich Einfluss nehmen. 

 

Frühkindliche Reflexe haben die Aufgabe, Gehirnareale zu verknüpfen, Nervenbahnen zu festigen und Muskelspannung aufzubauen, damit sich die Fein- und Grobmotorik gut entwickeln kann.

Haben die Reflexe ihre natürliche, biologische Aufgabe erfüllt, werden diese automatischen Bewegungen überwiegend im Laufe des ersten Lebensjahre durch höhere Zentren im Gehirn „gehemmt“. Ausdruck hierfür ist die Bildung höher entwickelter Nervenstrukturen, die dem Kind ermöglichen, seine Reaktionen willentlich zu steuern.

Bleiben jedoch Reflexe ganz oder zum Teil aktiv, weist dies auf eine strukturelle Schwäche oder Unreife des zentralen Nervensystems hin. Die fortbestehenden frühkindlichen Reflexe können jederzeit ausgelöst werden und verursachen bei den betroffenen Kindern unwillkürliche Muskelreaktionen. Diese Muskelreaktionen muss das Kind permanent unter grossem Energieaufwand kompensieren, was sich häufig in Schul- und Verhaltensproblemen äussert. So zum Beispiel in Form von: 

  • Lese-, Rechtschreib- und Rechenschwäche

  • Unruhe und Konzentrationsmangel

  • Hyperaktivität

  • Fehlende Impulskontrolle (z.B. nicht warten können, bis der Lehrer aufruft)

  • Schlechte Körperkoordination

  • Fein- und grobmotorische Schwäche, Ungeschicklichkeit

  • Hyposensibilität (z.B. starke Empfindlichkeit auf Geräusche, Gerüche, Licht und Berührung)
     

Dies kann mitunter zu den Diagnosen ADHS/ADS  und Legasthenie/Dyskalkulie führen.

Zudem laufen Kinder, bei denen noch frühkindliche Reflexe aktiv sind, grundsätzlich Gefahr, nicht ihrer Intelligenz entsprechende Leistungen in der Schule zu erbringen.

Jetzt die gute Nachricht:
Es ist nie zu spät, die Reifung des zentralen Nervensystems nachzuholen!

Mit einem speziellen Bewegungsprogramm zur Reflexintegration werden fehlende Nervenverbindungen nachträglich aufgebaut und dauerhaft gefestigt. Ein solches Bewegungsprogramm wird in Schweden seit mehr als 25 Jahren erfolgreich angewendet. 

Wie läuft das Reflexintegrations-Trainings ab?

Zunächst ermittle ich den neuromotorischen Entwicklungsstand Ihres Kindes mit speziellen Tests. Anschliessend überprüfe ich der Reihe nach, welche Reflexe bei Ihrem Kind noch aktiv sind. Diese integriere ich einzeln in vierwöchigem Abstand durch geeignete Übungen und mithilfe von isometrischem Druck. Für zuhause stelle ich Ihrem Kind ein auf die entsprechenden Reflexe zugeschnittenes Übungsprogramm zusammen. Bei den Übungen handelt es sich um aktive oder passive rhythmische Ganzkörperbewegungen, die im Liegen, Sitzen oder im Vierfüsslerstand ausgeführt werden.

Der Trainingserfolg und somit die dauerhafte Integration der einzelnen Reflexe ist stark abhängig davon, dass die Übungen regelmässig und korrekt zuhause durchgeführt werden. Nur durch kontinuierliche Wiederholungen der Bewegungseinheiten können stabile Nervenverbindungen aufgebaut werden. Der tägliche Zeitbedarf beträgt 5-15 Minuten und eine Unterstützung der Eltern ist hierbei erforderlich. 

Die Reflexintegration verlangt etwas Geduld und Ausdauer von Ihrem Kind und auch von Ihnen. Erfahrungsgemäss sind aber schon nach wenigen Wochen erste Verbesserungen zu beobachten und die oben aufgeführten Schul- und Verhaltensprobleme gehen durch das Training meist vollständig zurück.

Sind Sie unsicher, ob bei Ihrem Kind noch frühkindliche Reflexe aktiv sind, finden Sie hier einen Fragebogen, der Ihnen weitere Anhaltspunkte liefert. Sollten Sie mehr als
7 Fragen mit „Ja“ beantwortet haben, ist es wahrscheinlich, dass noch frühkindliche Reflexe aktiv sind. 

Vereinbaren Sie gerne ein unverbindliches telefonisches Erstgespräch, um zu erfahren, ob Ihr Kind von einer Reflexintegration profitieren kann. Kontaktieren Sie mich auch gerne, wenn Sie noch mehr über das Training erfahren wollen.

Mein Bestreben ist es, dass Sie und Ihr Kind sich bei mir wohlfühlen und wir gemeinsam den optimalen Weg finden, damit das Leben und Lernen Ihrem Kind einfach leichter fällt. Wenn Ihr Kind nach dem absolvierten Trainingsprogramm überwiegend gerne in die Schule geht, dann habe ich mein Ziel erreicht. Welches Ziel möchten Sie für Ihr Kind erreichen? Gerne können wir der Frage in einem unverbindlichen Telefonat nachgehen.

Warum sind frühkindliche Reflexe noch aktiv?

Kommt es zu Störungen während Schwangerschaft oder Geburt kann eine Integration der Reflexe verhindert werden, beispielsweise durch

  • Mehrlingsschwangerschaften

  • Langes Liegen während der Schwangerschaft

  • Einnahme von Medikamenten zur Hemmung oder Förderung der Wehentätigkeit 

  • Kaiserschnitt

  • Komplikationen während der Geburt

  • Frühgeburt.

Auch zu wenig Stimulation und Bewegung im ersten Lebensjahr, z.B. bedingt durch längeres Liegen aufgrund von Krankheit, kann dazu führen, dass Reflexe nicht zum vorgesehenen Zeitpunkt integriert werden.

  • Schlechte Sitzhaltung mit verknoteten Beinen oder um die Stuhlbeine geschlungene Beinen 

  • Kopf wird häufig abgestützt

  • Beim Schreiben wird das Papier schräg gelegt

  • Kind fängt in der Mitte des Blatts an zu schreiben

  • Mund und Zunge werden beim Schreiben mitbewegt

  • Tollpatschigkeit, häufiges Umwerfen von Gegenständen

  • Purzelbaum nicht möglich

  • Brustschwimmen fällt schwer

  • Kind vermeidet Blickkontakt 

  • Reiseübelkeit 

Für einen ausführlichen Fragebogen klicken Sie bitte hier.

Anzeichen, dass bei Ihrem Schulkind noch frühkindliche Reflexe aktiv sind:

Mehr erfahren

Literatur:

  • Sally Goddard Blythe, Greifen und BeGreifen

  • Sally Goddard Blythe, Neuromotorische Schulreife

  • Dorothea Beigel, Flügel und Wurzeln

  • Dr. Harald Blomberg, Bewegungen, die heilen

  • Karin Ritter, Neuromotorisch fit

Info

  • kostenloses telefonisches Erstgespräch 

  • Einzelsitzung: 60 – 90 min
    (i.d.R. 60 min)

  • 6 – 8 Termine,

    alle 4 Wochen

  • Kosten: 100 CHF pro 60 min

  • Tägliches Training zu Hause:

    5-15 Minuten

Hinweis:

Die Reflexintegration stellt keine medizinische Behandlung dar und kann in Krankheitsfällen keine notwendige ärztliche Behandlung ersetzen. 
In Absprache mit Ihrem Arzt kann sie eine ideale Ergänzung sein.

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